Agustín Tapia und Arturo Coello gewannen am 13. September 2026 das Finale des Paris Major gegen Alejandro Galán und Federico Chingotto mit 6-3, 4-6, 7-6. Im dritten Satz lagen sie 2-5 hinten. Trotzdem gingen sie mit ihrem vierten Pariser Titel in Folge nach Hause, nach einem Tiebreak, den sie mit 7-1 gewannen.
Für Galán und Chingotto war das ein Finale, das lange in ihre Richtung lief. Sie hatten den ersten Satz weggesteckt und waren ein Spiel vom Titel entfernt. Genau deshalb war der Ausgang so hart.
Wie das Match verlief
Im ersten Satz gab es sofort mehrere Breaks. Tapia und Coello kamen mit einem Break auf 3-2, sahen Galán und Chingotto bis 3-3 zurückkommen und nahmen anschließend erneut den Aufschlag ab zum 4-3. Der Satz ging mit 6-3 an Tapia und Coello.
Im zweiten Satz schlugen Galán und Chingotto bei einer 5-4-Führung zu, beim Aufschlag von Coello. In diesem Spiel holte Galán außerhalb des Käfigs mit seiner Rückhand einen Smash von Tapia zurück. Das Break brachte das 6-4 und stellte den Gleichstand im Finale wieder her.
Danach kamen Galán und Chingotto im dritten Satz auf 3-0. Diesen Vorsprung bauten sie auf 5-2 aus. Tapia und Coello kamen jedoch bis 5-5 zurück. Galán und Chingotto holten noch das 6-5, konnten den Tiebreak aber nicht verhindern. Darin gewannen Tapia und Coello sieben der acht Punkte.
Was bei Tapia und Coello gut lief
Für uns lag der Unterschied in dem, was nach diesem 2-5 passierte. Sie mussten den ganzen Rückstand nicht in einem Punkt aufholen. Sie mussten erst dafür sorgen, dass das Match weiterging. Das gelang, und danach gewannen sie den Tiebreak viel deutlicher, als der Satzverlauf davor vermuten ließ.
Über das ganze Finale war die Marge gerade klein. Tapia und Coello gewannen 52 Prozent der Punkte, Galán und Chingotto 48 Prozent. Ein kleiner Unterschied über das ganze Match konnte also mit einem sehr deutlichen Tiebreak zusammengehen.
Auch am eigenen Aufschlag blieben Tapia und Coello über die ganze Partie etwas erfolgreicher: 71 Prozent dieser Punkte gewonnen, gegenüber 66 Prozent bei ihren Gegnern. Keine riesige Lücke, aber genug, um sich weiter Chancen zu geben.
Wo Galán und Chingotto das Finale liegen ließen
Einen Satz zurückliegen, den zweiten holen und anschließend 5-2 in Führung gehen: Galán und Chingotto hätten dieses Finale komplett drehen können. Bis zu diesem Moment hatten sie sich in eine ausgezeichnete Position gebracht.
Nur gelang es nicht, dieses letzte Spiel zum Titel zu gewinnen. Ein Vorsprung gab ihnen Raum auf der Anzeigetafel, beendete das Match aber nicht. Als es ein Tiebreak wurde, konnten sie diese vergebene Chance auch dort nicht mehr korrigieren.
Für Chingotto bedeutete es ein fünftes verlorenes Finale in Folge in Paris. Für Tapia und Coello wurde es gerade ihr vierter Titel in Folge, nach den Siegen von 2023, 2024 und 2025.
Die Schläger dieser Spieler
Zu Tapia gehört die NOX AT10-Linie, darunter der NOX AT10 Genius 18K Aluminium 2026. Coello hat seine eigene Head-Kollektion, mit dem Head Coello Pro Arturo Coello 2026.
Galán ist mit der Adidas Metalbone-Linie verbunden. Im Infoblock steht der Metalbone HRD+ 3.5 Ale Galán 2026. Bei Chingotto findest du die Bullpadel Neuron-Linie, mit dem Neuron 02 2026 in unserem Sortiment.
Zum Schluss
Das Finale dauerte eine Stunde und 58 Minuten. Tapia und Coello hielten ihre unbesiegte Serie als Paar in Paris aufrecht. Galán und Chingotto hatten den Titel in Reichweite, mussten aber zusehen, wie ihre Gegner den letzten Satz doch noch gewannen.
Team Holland Padel
